Geburt - Krankenhausentbindung




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Einen Monat vor Ihrer Entbindung sollten Sie die Entscheidung getroffen haben, in welchem Krankenhaus oder Geburtshaus Sie entbinden möchten oder ob Sie eventuell zu Hause Ihr Baby bekommen möchten. Vielleicht ist die Wahl von Ihrer Versicherung abhängig, von voraussichtlichen Problemen oder Erfahrungen mit früheren Entbindungen (z.B. ein Kaiserschnitt). Sie können sich für ein Krankenhaus mit Geburtsstation in Ihrer Nähe entscheiden oder für ein dafür eingerichtetes Entbindungszentrum (Geburtsklinik, Frauenklinik oder in einem Geburtshaus).

Ist ein Kaiserschnitt geplant oder es werden Probleme erwartet, dann entbinden Sie in einem Krankenhaus, wo medizinische Spezialisten anwesend sind und imstande sind, einzugreifen, wo es notwendig ist.

Vor der Entbindung haben Sie die Möglichkeit, sich an einem ‚Tag der offenen Tür‘ bereits umzusehen. Informieren Sie sich, wie Sie es der Hebamme, den Ärzten und sich selbst so einfach wie möglich machen können, damit Sie sich mit ruhigem Gewissen auf die Entbindung freuen können. Registrieren Sie sich besser im Voraus, wenn das noch nicht geschehen ist.

 Wer ist bei der Entbindung anwesend

Manche - aber nicht alle - Zentren haben keine Probleme mit der Anwesenheit von anderen Personen (außer dem Vater), wie zum Beispiel Ihrem eigenen Arzt oder Ihrer Schwester. Wenn Sie einen speziellen Freund, eine Freundin oder ein Familienmitglied mitnehmen wollen, müssen Sie dies vorher besprechen.

 Wer durchtrennt die Nabelschnur
Der Gynäkologe oder die Hebamme fragt den Vater, ob er die Nabelschnur durchtrennen möchte, um ihn beim Entbindungsvorgang mit einzubeziehen; manche Väter wollen es allerdings lieber nicht tun. Sie sollten das vorher mit Ihrem Partner besprechen.

 Müssen Sie stillen
Am einfachsten ist es, wenn Sie direkt nach der Geburt die Stillroutine aufnehmen. Sie sollten daher noch vor der Geburt entscheiden, ob Sie Ihr Baby stillen wollen. Wie Sie wahrscheinlich schon wissen, wird empfohlen, das Baby im ersten Lebensjahr zu stillen. Auch Krankenhäuser stimulieren diese Wahl und werden Ihr Baby so viel wie möglich in Ihrer Nähe lassen, damit Sie stillen können.

Wenn Sie sich, aus welchem Grund auch immer, gegen das Stillen entscheiden oder entscheiden müssen, nicht zu stillen, dann ist Babymilchpulver die beste Wahl. Es ist eine vollständige Nahrung für das Baby.

 Bevor Sie das Krankenhaus verlassen
Obwohl Krankenhausaufenthalte immer kürzer werden, müssen einige Dinge erfolgen, bevor Sie wieder nach Hause dürfen. Das Krankenhauspersonal wird erst beurteilen müssen, ob Ihre Kondition stabil ist und ob Ihr Baby sich erwartungsgemäß entwickelt. Wenn Sie noch nicht genug über das Stillen wissen, erkundigen Sie sich am bestem beim Pflegepersonal, damit Sie zu Hause nicht verunsichert sind.

 Direkt nach der Entbindung
Babys erste Kontrolle. Wo bringt man mein Baby hin? Das werden Sie sich vielleicht fragen, wenn die Schwestern Ihr Baby direkt nach der Geburt mitnehmen. Keine Sorge! Ihr Baby wird zum ersten Mal untersucht. Einige Untersuchungen finden direkt im Kreißsaal statt, andere vielleicht außerhalb davon. Väter können eventuell das Pflegepersonal begleiten und Aufnahmen mit der Kamera machen, wenn das Krankenhaus damit einverstanden ist. Krankenhausmitarbeiter erstellen einen Bericht über die Gesundheit des Babys und erledigen einige Routinehandlungen, z.B.:

  • Kontrolle der Atmung, um festzustellen, ob die Atemwege frei sind. Eventuell auch das Absaugen von Flüssigkeiten in der Nase.
  • Kontrolle des Herzens und des Blutkreislaufs, um sicher zu sein, dass Ihr Baby sich gut an das Leben außerhalb der schützenden Umgebung der Gebärmutter anpasst. Ein guter Hinweis auf den Kreislauf ist die Farbe des Babys. (Eine blaue Farbe weist darauf hin, dass das Baby nicht genug Sauerstoff bekommt.)
  • Bestimmung des Apgar-Scores. Diese schnelle Beurteilung der Gesundheit Ihres Babys erfolgt ein bis fünf Minuten nach der Entbindung (Top Score ist zehn). Eltern finden diesen Score oft wichtiger als das Pflegepersonal, weil es auch ein guter Hinweis für die zukünftige Gesundheit ist.
  • Das Aufnehmen von Körpermaßen, Gewicht und Länge.
  • Die Augen werden mit Antibiotika behandelt, um sie gegen Infektionen zu schützen.
  • Dem Baby eine Vitamin-K-Injektion geben, um ernsthafte Blutungsprobleme zu vermeiden, die bei Babys vorkommen können, die nach der Geburt einen Mangel an Vitamin K haben.
  • Das Anbringen eines Namensschildchens (Bein- und/oder Armbändchen), bevor das Baby aus der Sicht der Mutter ist, um Verwechslungen zu verhindern.
  • Die Durchführung einer körperlichen Untersuchung innerhalb von 24 Stunden, um eventuelle frühe Probleme zu entdecken.

Nicht nur Ihr Baby wird versorgt und untersucht. Sie werden ebenfalls untersucht:

  • Blutdruck und Temperatur – Um zu sehen, ob die Werte sich wieder normalisieren, und ob Sie sich keine Infektion zugezogen haben.
  • Episiotomie – Der Dammschnitt wird kontrolliert.
  • Urinieren – Sicher sein, dass Sie selbst Wasserlassen können (manche Mütter brauchen erst noch einen Katheter).
  • Gebärmutter – Sie muss nach der Geburt wieder in den normalen Zustand zurückkehren.
  • Vaginale Blutung – Diese wird noch einige Tage anhalten, aber nachlassen.

Das Personal wird Sie auch ermutigen, schnell wieder zu laufen, um zur Toilette zu gehen. Ein Bidet kann helfen, den Bereich um die Vagina zu säubern.



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Die Information auf dieser Website ist nur für Unterhaltungszwecke geeignet. Benutzen Sie diese Information nicht, um medizinische Probleme zu behandeln oder festzustellen. Gehen Sie zur Beratung zu Ihrem Hausarzt oder Facharzt.

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