Zwillinge - Komplikationen




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Komplikationen bei Zwillingsschwangerschaften


Obwohl Sie ein größeres Risiko auf Komplikationen haben, bedeutet das absolut nicht, dass Sie diese auch bekommen werden. Der allergrößte Teil der Zwillingsschwangerschaften endet mit gesunden Zwillingen (und Müttern). Wenn Sie schnell reagieren, wenn Sie meinen, dass etwas nicht in Ordnung ist und wenn Sie regelmäßig zur Kontrolle gehen, verkleinern Sie eventuelle Risiken zusätzlich.

Fehlgeburt
Leider ist das Risiko auf eine Fehlgeburt größer als bei Einzelschwangerschaften. Dies kommt hauptsächlich daher, dass das Risiko auf chromosomale Abweichungen bei Mehrlingen größer ist. Auch das Risiko, dass nach zwanzig Wochen etwas schiefgeht, ist zweimal so hoch als bei einer Einzelschwangerschaft. Fehlgeburten kommen übrigens öfter bei eineiigen Zwillingen und bei Drillingen oder Mehrlingen vor. Manchmal führt eine Zwillingsschwangerschaft zu einer Fehlgeburt von einem der zwei Babys, wobei das andere gesund zur Welt kommt. Der größte Teil der Schwangerschaften, bei denen dies der Fall ist, verläuft positiv für den übrig gebliebenen Zwilling. Wenn die Fehlgeburt früh in der Schwangerschaft erfolgt, sind die Risiken auf weitere Komplikationen für den anderen Zwilling am kleinsten.

Vanishing Twin Syndrome (VTS)
Ein Zwilling wird bei einem Ultraschall im ersten Trimenon detektiert, aber nur einer der Zwillinge wird geboren. Einer der Zwillinge scheint verschwunden zu sein, ohne dass Anzeichen oder deutliche Symptome einer Fehlgeburt vorhanden waren. Warum dies passiert, ist noch undeutlich.

Präeklampsie
Präeklampsie ist ein durch die Schwangerschaft verursachter hoher Blutdruck. Das kommt bei Zwillingsschwangerschaften zweimal so oft vor. Zehn bis zwanzig Prozent aller schwangeren Zwillingsmütter haben dieses Problem. Bei Zwillingsschwangerschaften entwickelt es sich früher und kann ernster sein. Wenn es nicht behandelt wird, kann es gefährlich sein für Sie selbst und für Ihre Babys. Bei jedem Arztbesuch wird hierauf geachtet. Mit guter medizinischer Versorgung braucht Präeklampsie keine Probleme zu erzeugen. Die Schwangerschaft kann dadurch sicher fortgesetzt werden.

Vorzeitige Plazentalösung
Dies ist eine ernste Situation, die sofortige medizinische Versorgung erfordert. Es handelt sich darum, dass die Plazenta schon vor der Entbindung von der Gebärmutterwand loskommt. Diese Situation kommt bei Zwillingsschwangerschaften öfter als bei Einzelschwangerschaften vor. Rauchende Mütter und Mütter, die nicht ausreichend Nährstoffe zu sich genommen haben, haben auch ein erhöhtes Risiko. Es kommt selten bei Frauen vor, die während der Schwangerschaft alle notwendigen Vitamine und Nährstoffe zu sich genommen haben. Vorzeitige Plazentalösung kann zu einer Frühgeburt führen und ist verantwortlich für eins von fünf totgeborenen Babys oder in der späten Schwangerschaft gestorbenen Babys.

Fetaler Wachstumsrückstand
Fetaler Wachstumsrückstand kann eine prämature Geburt oder ein niedriges Geburtsgewicht verursachen. Das ist der Fall, wenn ein oder beide Babys langsamer als durchschnittlich wachsen. Dies kommt in fast der Hälfte aller Zwillingsschwangerschaften vor, gegenüber zehn Prozent bei Einzelschwangerschaften.

Twin-to-Twin Transfusion Syndrome (TTTS)
Das Twin-to-Twin Transfusion Syndrome (TTTS), oder das Fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS), ist eine seltene, aber ernste Komplikation, die bei identischen Zwillingen vorkommen kann. Das passiert, wenn ein Zwilling den Blutvorrat des anderen Zwillings bekommt. Ein Baby bekommt dann zu viel Blut, während das andere zu wenig bekommt. Wenn es rechtzeitig erkannt wird, kann es behandelt werden. Bei Routinekontrollen für Zwillingsschwangerschaften wird hiernach geschaut.

Prämature Entbindung
Wenn die Entbindung vor der 37. Woche stattfindet, handelt es sich um eine prämature Entbindung. Eine prämature Entbindung ist die am häufigsten vorkommende Komplikation bei Mehrlingsschwangerschaften. Oft wird früher entbunden, weil einfach zu wenig Platz vorhanden ist. Aber sogar die Hälfte aller Zwillingsschwangerschaften wird als prämature Entbindung eingestuft. Bei Drillingen werden neun von zehn Schwangerschaften als prämature Entbindungen eingestuft. Weil eine zu frühe Geburt Risiken mit sich bringt, wird regelmäßig (kurze) Bettruhe verschrieben. Auch durch regelmäßige Besuche beim Arzt kann es in zehn Prozent der Fälle vermieden werden. Sie sollten über die Vorzeichen einer Geburt informiert sein und genau wissen, was Sie tun müssen, wenn Sie meinen, eines dieser Symptome zu haben. Schnell reagieren ist das allerbeste, was Sie in dem Fall tun können.



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Die Information auf dieser Website ist nur für Unterhaltungszwecke geeignet. Benutzen Sie diese Information nicht, um medizinische Probleme zu behandeln oder festzustellen. Gehen Sie zur Beratung zu Ihrem Hausarzt oder Facharzt.

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